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Inhaltsverzeichnis: Tod und Sterben
   
1 Allgemeines zu Sterben und Tod
2 Fragen im Vorfeld
3 Der Umgang mit Sterbenden
4 Maßnahmen nach Eintritt des Todes
 

Zum Thema: Tod und Sterben

Fragen - Antworten - Meinungen

 
 
Allgemeines zu Sterben und Tod Wieder nach oben

Das Thema Sterben und Tod ist in unserem Leben ein sehr ungeliebtes, und der Gedanke daran und das Gespräch darüber werden oft verdrängt. Keiner beschäftigt sich gerne mit dem Ende des eigenen Lebens oder denkt an den Verlust von Freunden oder Familienangehörigen. Doch, auch trotz enormer Fortschritte in der Medizin hinsichtlich der Verlängerung der Lebenserwartung, das Sterben und der Tod gehören zum Leben und keiner von uns ist dagegen gefeit.
Gerade pflegende Familienmitglieder sollten sich rechtzeitig und intensiv mit Sterben und Tod Ihres Angehörigen befassen, denn unausweichlich wird Ihre Pflege dadurch eines Tages ein Ende finden. Ein offener und frühzeitiger Austausch mit Ihrem Angehörigen gibt Ihnen die Sicherheit, die Sie brauchen, um diese letzte und schwierige Phase der Pflege bewältigen zu können.

Fragen im Vorfeld Wieder nach oben

Führen Sie klärende Gespräche mit dem Pflegebedürftigen und beziehen Sie bei diesen die Familie und andere an der Pflege beteiligte mit ein.

  • Welche Wünsche und Erwartung hat Ihr Angehöriger für die Phase des Sterbens ans Sie?
  • Welche Wünsche und Erwartungen können Sie erfüllen, was können Sie leisten?
  • Liegen schriftliche Bestimmungen (Patientenverfügung, Testament, …) Ihres Angehörigen vor? Wo finden Sie diese Unterlagen?
  • Welche Maßnahmen können Sie im Vorfeld erledigen?
  • Wünscht Ihr Angehöriger religiöse Handlungen (Besuch des Pastors, Beichte, Aussegnung)?
  • Wie ist die Versorgung nach Eintritt des Todes gewünscht (Kleidung, Bestattungsinstitut, …)?
  • Wie sehen die Wünsche bezüglich der Bestattung aus (Feuerbestattung, Erdbestattung, …)?


Der Umgang mit Sterbenden Wieder nach oben

  • Beachten Sie bei allem Tun immer das Selbstbestimmungsrecht des Sterbenden!!
  • Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für Gespräche und hören Sie aktiv zu.
  • Seien Sie sich bewusst über die Situation, ein Leugnen ist für beide Seiten eine zusätzliche Belastung.
  • Sprechen Sie auch bei vermeintlicher Bewusstlosigkeit mit Ihrem Angehörigen, möglicherweise nimmt er Sie und Ihre Äußerungen wahr.
  • Sorgen Sie für eine ruhige und entspannte Atmosphäre. Zwingen Sie dem Pflegebedürftigen nichts auf.
  • Versuchen Sie Besuche o. ä., die der Sterbende verlangt, zu ermöglichen.
  • Überfordern Sie Ihren Angehörigen nicht. Führen Sie nur absolut notwendige Pflegeverrichtungen und diese nur sehr behutsam aus.
  • Beharren Sie nicht auf die Einhaltung eines festen Zeitplans. Richten Sie sich nach dem Pflegebedürftigen, seinen Bedürfnissen, Wünschen und seinem Zustand.
  • Holen Sie sich für schwierige Pflegeverrichtungen und Maßnahmen eine 2. Person zur Hilfe.
  • Führen Sie regelmäßig die Mundpflege durch und versuchen Sie, wenn auch nur löffelchenweise, Flüssigkeit zu verabreichen.
  • Führen Sie regelmäßig Augenpflege durch.
  • Vermeiden Sie die eigene Überforderung, indem Sie andere Angehörige in die Pflege und Versorgung mit einbinden.
  • Suchen Sie bei Bedarf das entlastende Gespräch mit Freunden und Familie.
  • Ermöglichen Sie dem Sterbenden die Regelung unerledigter Probleme, wie unwichtig sie für Sie in diesem Moment auch erscheinen.
  • Erfüllen Sie die religiösen Bedürfnisse des Sterbenden (z. B. Beten, Besuch des Pfarrers, usw.)
  • Beobachten Sie Ihren Angehörigen in dieser Phase besonders aufmerksam, um ihm Möglichkeiten der Erleichterung zu verschaffen (z. B. atmungserleichternde Lagerung, Schmerzfreiheit, Vermeidung von Hunger und Durst)
  • Suchen Sie eine gute und intensive Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt
    • Sorgen Sie gemeinsam für Schmerzfreiheit.
    • Sprechen Sie mit dem Arzt und weiteren an der Pflege Beteiligten über notwendige Pflegemaßnahmen und Therapien im Hinblick auf die Wünsche des Sterbenden.
    • Sprechen Sie rechtzeitig mit dem Arzt mögliche Behandlungen und Notwendigkeiten nach dem Versterben ab (z. B. Wann und in welchen Fällen möchte der Arzt informiert werden, wann können Sie mit seiner Unterstützung durch Anwesenheit rechnen, Austausch von Telefonnummern im Notfall, etc.).
  • Achten Sie auf Zeichen des bevorstehenden Todes:
    • beschleunigter, unregelmäßiger Puls
    • reduzierte Körpertemperatur
    • unregelmäßige, oberflächliche Atmung (Schnappatmung, Atmungsaussetzer)
    • kalter, klebriger Schweiß
    • plötzlich auftretende Hautverfärbung (Blässe, Blauverfärbung, Marmorierung)
    • Unruhe oder Apathie

Maßnahmen nach Eintritt des Todes Wieder nach oben

Beachten Sie immer

  • Kulturkreis
  • Religion
  • Wünsche und
  • Bestimmungen

des Verstorbenen!

  • Halten Sie die genaue Uhrzeit fest.
  • Informieren Sie den Arzt.
  • Lagern Sie den Verstorbenen flach und auf dem Rücken.
  • Reinigen, evtl. waschen und kämmen Sie den Verstorbenen.
  • Ziehen Sie dem Verstorbenen ein sauberes Hemd oder die von ihm ggf. gewünschte und zurechtgelegte Kleidung an.
  • Schließen Sie die Augen des Verstorbenen (Hilfsmittel: nasse Mulltupfer).
  • Schließen Sie den Mund des Verstorbenen (setzen Sie ggf. Zahnprothesen ein, legen Sie eine Handtuchrolle unter das Kinn des Verstorbenen, im Notfall binden Sie den Unterkiefer mit einer Mullbinde hoch).
  • Lagern Sie die Hände seitlich neben dem Körper oder gefaltet auf der Brust des Verstorbenen.
  • Decken Sie den Verstorbenen mit einem sauberen Laken oder einer leichten Decke zu.
  • Schaffen Sie eine ruhige und respektvolle Atmosphäre, in der weitere Angehörige oder Freunde vom Verstorbenen Abschied nehmen können. Lassen Sie den Oberkörper des Verstorbenen unbedeckt, entfernen Sie alle Pflegeutensilien, sorgen Sie für angenehmes und gedämpftes Licht, stellen Sie, falls vorhanden, Familienfotos und Blumen, eventuell auch ein Kreuz auf den Nachtisch und sorgen Sie für ausreichende Sitzmöglichkeiten für letzte Besucher.
  • Nehmen Sie sich und geben Sie Anderen ausreichend Zeit für einen Abschied.
 
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  Wenn die alten Eltern sterben
  Gramp, Ein Mann altert und stirbt   Sterben und Tod   Trauerbewältigung in der Altenpflege   Gespräche um Leben und Tod
 
                   
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